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Omo 1 (Rekonstruktion; Abguss im Musée des Civilisations Noires de Dakar, Senegal) Quelle: Wikipedia

„Omo 1“ lebte schon vor 230.000 Jahren

Die ältesten bekannten Überreste eines Homo sapiens in Ostafrika sind vermutlich 36.000 Jahre älter als bisher angenommen. Die in Äthiopien entdeckten Überreste des Schädels „Omo 1“ sind demnach rund 230.000 Jahre alt – und zählen zu den ältesten weltweit.

Bereits im Jahr 1967 wurden in Äthiopien die Überreste früher Vertreter des Homo sapiens entdeckt – darunter auch die Knochen von „Omo 1“, der nach seinem Fundort in der Nähe des Flusses Omo benannt ist. Lange Zeit wurde das Alter der Knochen von „Omo 1“ auf etwa 197.000 Jahre geschätzt. Auf dieses Ergebnis kamen Forscher im Jahr 2005, nachdem sie Ascheschichten im Gebiet der Knochenfunde analysiert hatten.

„In diese Ergebnisse sind aber auch einige Vermutungen miteingeflossen, was Alter und Herkunft dieser Asche betrifft“, erklärt die Vulkanologin Celine Vidal von der Universität Cambridge gegenüber dem ORF. Die technologischen Möglichkeiten hätten es damals noch nicht zugelassen, das Alter von „Omo 1“ anhand der ihn umgebenden Ascheschichten exakter zu bestimmen. Genau das hat ein internationales Forscherteam um Vidal nun nachgeholt und seine Ergebnisse im Fachjournal „Nature“ präsentiert.

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