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Das deutsche Forschungsschiff Polarstern in der zentralen Arktis, Aufnahme von der Sommer-Expedition 2015. (Foto: Alfred-Wegener-Institut / Mario Hoppmann)

Polarstern startet Richtung Arktis

Expedition in das Langzeitobservatorium zwischen Grönland und Spitzbergen

Am Pfingstmontag, den 24. Mai 2021 startet die Polarstern Richtung Arktis. In der Framstraße zwischen Grönland und Spitzbergen werden gut 50 wissenschaftliche Fahrtteilnehmende die seit über 20 Jahren laufenden Langzeitbeobachtungen im sogenannten AWI HAUSGARTEN fortsetzen. Sie erforschen hier den Einfluss von Umweltveränderungen auf das arktische Tiefseeökosystem.

Die Arktis verändert sich: Steigende Wassertemperaturen und der Rückgang des Meereises bewirken dadurch Ökosystemverschiebungen im offenen Wasser und im tiefen Ozean. „Wir wollen die Änderungen im Ökosystem ermitteln und quantifizieren sowie Rückkopplungen auf ozeanographische Prozesse untersuchen“, sagt Dr. Thomas Soltwedel, Tiefseebiologe am Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) und Leiter der Expedition. „Unsere Untersuchungen beinhalten die Identifizierung räumlicher und zeitlicher Entwicklungen in der Funktion ausgewählter Plankton- und Benthos-Gemeinschaften“, sagt Thomas Soltwedel, der am AWI die Sektion Tiefsee-Ökologie und -Technologie leitet. Die Beobachtungsdaten sollen zukünftig in ein umfassendes Repositorium einfließen, das sich derzeit im Aufbau befindet.

Die Expedition soll darüber hinaus genutzt werden, um weitere Installationen für das FRAM (FRontiers in Arctic marine Monitoring) Ozeanbeobachtungssystem aufzubauen. FRAM wird kontinuierliche Untersuchungen von der Meeresoberfläche bis in die Tiefsee ermöglichen und zeitnah Daten zur Erdsystem-Dynamik sowie zu Klima- und Ökosystem-Veränderungen liefern. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)