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Foto: Wintershall Dea/Frederik Laux

Portfolio-Optimierung: Wintershall Dea veräußert Konzession im Süden Deutschlands

- Fokussierung der heimischen Förderung auf Kern-Assets
- Neuer Eigentümer ist spezialisiert auf Weiterentwicklung maturer Felder

Wintershall Dea hat mit RDG GmbH & Co. KG („RDG“) einen Vertrag über den Verkauf mehrerer eigenoperierter Konzessionen zur Erdölproduktion mit Schwerpunkt im Süden Deutschlands geschlossen. Dazu zählen in Bayern die Konzessionen Aitingen (Wintershall Dea Anteil: 33,33%), Schwabmünchen (100%), Lauben / Bedernau (50%) sowie Hebertshausen (100%). In Baden-Württemberg wird die Konzession Tannheim / Engelsberg (50%) veräußert, in Rheinland-Pfalz die Konzession Landau (Wintershall Dea-Anteil 66,67%) und in Niedersachsen die Konzession Suderbruch (Wintershall Dea-Anteil 100%). Die Konzessionen und Beteiligungen entsprechen einer Tagesproduktion von rund 1.000 Barrel Öläquivalent (boe). Das entspricht etwa zwei Prozent der Tagesproduktion von Wintershall Dea in Deutschland.

„Im Rahmen unserer Portfolio-Optimierung ist dieser Verkauf ein wichtiger Schritt, um uns in Deutschland auf unsere drei wichtigsten eigenoperierten Fördergebiete zu konzentrieren,“ sagte Dirk Warzecha, Leiter von Wintershall Dea Deutschland. Diese Kern-Assets beinhalten die Erdölproduktion Mittelplate in Schleswig-Holstein sowie die Erdgasproduktion im Kreis Verden und die Erdölproduktion in der Region Emlichheim in Niedersachsen. Damit bleibt die heimische Förderung weiterhin ein wesentlicher Bestandteil des Gesamt-Portfolios von Wintershall Dea und leistet einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele.

„Wir freuen uns, eine Einigung mit RDG erzielt zu haben, und sind überzeugt, dass das Unternehmen die langjährige erfolgreiche Tätigkeit von Wintershall Dea fortsetzen wird,“ so Warzecha. Es sei geplant, dass alle süddeutschen Mitarbeiter von Wintershall Dea nach Abschluss der Veräußerung zu RDG wechseln.

RDG ging 2018 als eigenständiges Unternehmen aus der deutschen Tochtergesellschaft des traditionsreichen Öl- und Gasunternehmens RAG Austria AG hervor und ist bereits als Betriebsführer in Konzessionsgebieten in Niedersachsen und Bayern aktiv. „Als wachsendes Unternehmen sind wir auf die Weiterentwicklung und Optimierung der Förderung bestehender Öl- und Gasfelder spezialisiert,“ so Felix Lerch, Geschäftsführer der RDG. „Unser Ziel ist es, bestehende Förderstandorte auf eine nachhaltige, umweltschonende Förderung, mögliche Nachnutzung mit erneuerbaren Energien und einen vollständigen Rückbau auszurichten.“

Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der üblichen behördlichen Genehmigungen, mit einem Abschluss wird im ersten Halbjahr 2020 gerechnet. Mehr erfahren....

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)