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Entnahme einer Bodenprobe zur radiologischen Analyse Quelle: BGE

Region um das zukünftige Endlager Konrad ist nur gering mit radioaktiven Stoffen belastet

Die Umgebung um das Endlager Konrad muss vor und während des Einlagerungsbetriebes messtechnisch auf radioaktive Stoffe überwacht werden. Auf diese Art und Weise lässt sich ein sicherer Betrieb und damit der Strahlenschutz für die Bevölkerung und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewährleisten. Grundlage für die Überwachung ist die Strahlenschutzverordnung (externer Link), Kapitel 6, Abschnitt 6: Schutz der Bevölkerung und der Umwelt. Die Messungen erfolgen nach den Vorgaben der "Richtlinie zur Emissions- und Immissionsüberwachung kerntechnischer Anlagen" (externer Link) (REI). Zusätzlich zu den gesetzlich vorgeschriebenen Messungen hat die BGE ein ergänzendes Messprogramm beauftragt.

Das ergänzende Messprogramm beinhaltet die Untersuchung von vorwiegend landwirtschaftlichen Proben, die aus einem Gebiet mit einem Radius von bis zu zehn Kilometern um das zukünftige Endlager genommen werden. Die Untersuchung umfasst Proben von Boden, Gras, Getreide, Milch, Gemüse, Obst, Wasser und Luft. Zusätzlich werden noch Mais, Raps, Zuckerrüben, Nadeln/Laub und Waldmeister analysiert. Die BGE hat dafür ein zertifiziertes Labor beauftragt, die AGROLAB LUFA GmbH. Die ersten Ergebnisse des Jahres 2019 wurden bei der Betrifft: Konrad-Veranstaltung am 26.06.2020 vorgestellt, nun liegt der vollständige Jahresbericht zum Herunterladen vor. In den 171 ausgewerteten Proben konnten zum Teil neben dem natürlich vorkommenden Radionuklid Kalium-40 die radioaktiven Stoffe Cäsium-137, Blei-210 sowie Strontium-90 nachgewiesen werden. Insgesamt liegen die radiologischen Belastungen auf geringem Niveau und sind vergleichbar mit Werten in anderen Gebieten Norddeutschlands.  Mehr erfahren....

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)