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Eric Röder (vorn im Bild) und Karsten Gustav an der Messplattform auf dem Speicherbecken Lohsa I. Foto: Lisa Jarosch Quelle: TU-Freiberg

Roboter-Umweltsystem auf Messfahrt in sächsischen Gewässern

Aktuell läuft die erste Testkampagne des ESF-geförderten Projektes RoBiMo. Auf sächsischen Talsperren testen Nachwuchsforscher:innen den derzeitigen Stand der autonom schwimmenden Umweltmonitoring-Lösung und sammeln Daten, die anschließend mit Blick auf die Klimawandelentwicklung ausgewertet werden.

In der ersten Messkampagne testen die Forschenden vor allem ein Echolot und ein Kammersystem zur Treibhausgasmessung. Die Echolotdaten wurden bereits im Vorhinein an den meisten Gewässern erfasst, um definierte Messpunkte festlegen zu können. Daran erfolgt nun die Erfassung von Treibhausgasen und Gewässergüte. Insgesamt entsteht am Ende ein dreidimensionales Gewässermodell, das die Entwicklung der Wasserparameter über das gesamte Gewässer darstellt. Zusätzlich werden einmalige Untersuchungen zur Analyse des Porenwassers im Sediment entnommen und später im Labor analysiert.

Die Messkampagne findet in den nächsten Wochen unter anderem an den Talsperren Malter, Lichtenberg und Saidenbach im näheren Umkreis Freibergs sowie am Speicherbecken Lohsa I in der Oberlausitz und am Störmthaler See im Leipziger Südraum statt. Ausgewählt wurden die Gewässer aufgrund ihrer diversen Entstehungsgeschichte, sowie deren besonderer Entwicklung von Gewässerparametern in der Wassersäule, (vermuteten) Grundwasser-Wechselwirkungen und des Nährstoffdargebots. Die Untersuchungen werden zu Zeiten durchgeführt, in denen die Gewässer einen bestimmten hydrologischen/limnologischen Zustand erreicht haben, wie Sommerschichtung und Herbstzirkulation. Insgesamt sind bis Projektende im Dezember 2022 noch fünf bis sechs weitere Kampagnen geplant. Mehr erfahren...

 

 

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Erdölförderung im Emsland

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