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Bisherige Trinkwasserquellen wie hier in Namibia werden den steigenden Wasserbedarf künftig nicht mehr decken können. Foto: Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Rohstoff-Experte erklärt Auswirkungen des globalen Wandels auf Grundwasserressourcen

Wie lange reicht das Wasser noch für die wachsende Weltbevölkerung? Müssen wir uns bereits Sorgen machen? Diese Fragen beantwortet Prof. Dr. Ralph Watzel, Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, beim Krüger-Kolloquium am 22. Januar ab 18 Uhr im Audimax der TU Freiberg.

Dürre-Sommer, milde Winter ohne Schnee, Starkregen und Hochwasser – auch in Sachsen sind die Auswirkungen des Klimawandels mittlerweile zu spüren. Vor allem die zunehmende Temperatur bereitet Wissenschaftlern weltweit Kopfzerbrechen, denn der weltweite Anstieg wirkt sich auf das Wassermanagement aus. Die zunehmenden Schwankungen bei Wetterereignissen machen es immer schwerer, verlässliche Vorhersagen zur globalen Verfügbarkeit von Wasser zu treffen und steigende Bedarfe zu decken. Gleichzeitig steigt die Zahl der auf der Erde lebenden Menschen immer weiter an. Inzwischen sind es knapp acht Milliarden. Und sie alle brauchen Wasser. Die Erkundung bisher unbekannter, zumeist tiefliegender Grundwasserressourcen ist jedoch nur eine kurzfristige Lösung. Gebraucht werden nachhaltige, dauerhafte Konzepte.

Wie diese aussehen könnten, ist Thema des 28. Krüger-Kolloquiums an der TU Bergakademie Freiberg. Gastredner zeigt verschiedene Szenarien zur Übernutzung des Grundwasservor-kommens und diskutiert diese im Anschluss mit einem Wasserexperte der TU Freiberg, Prof. Dr. Traugott Scheytt von der Professur für Hydrogeologie.

Die Veranstaltung ist offen für alle interessierten Zuhörer. Der Eintritt ist frei. Beginn ist am 22. Januar, ab 18 Uhr im Audimax der TU Bergakademie Freiberg (Winklerstraße 24). Die Veranstaltung zudem im Livestream übertragen.
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Weitere Informationen unter: https://tu-freiberg.de/grafa/veranstaltungen/krueger-kolloquium#28-krueger-kolloquium

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)