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Darstellung der geplanten Frischluftversorgung der Schachtanlage Asse II. Das Vorhaben ist Teil des Antragskomplexes I im Zuge des Genehmigungsverfahrens zur Rückholung (Quelle: BGE)

Schachtanlage Asse II

Betrifft: Asse – Die BGE blickt zurück auf das Jahr 2020 sowie auf die kommenden Herausforderungen

Die Rückholung der radioaktiven Abfälle aus der Schachtanlage Asse II ist der gesetzliche Auftrag der BGE. Am 18. Februar 2021 informierte die BGE per Livestream im Rahmen einer Betrifft-Veranstaltung über die Arbeiten des vergangenen Jahres und die kommenden Aufgaben. Zeitweise folgten mehr als 100 Menschen den Übertragungen auf YouTube und Zoom. Neben den Geschäftsführern Stefan Studt und Dr. Thomas Lautsch stellten sich der Bereichsleiter Asse Jens Köhler, der Leiter Notfallplanung Achim Trautmann und der Leiter Rückholung Dirk Laske den Fragen der interessierten Bürger*innen.

Die BGE ist in das Genehmigungsverfahren zur Rückholung eingestiegen

Nach einleitenden Worten durch Stefan Studt und Dr. Thomas Lautsch, stellte Jens Köhler die wesentlichen Arbeiten des Jahres 2020 vor. Der bedeutendste Meilenstein des Jahres 2020 war die Veröffentlichung des Rückholplans . Der im April 2020 vorgestellte Rückholplan fasst alle Schritte des Vorhabens zusammen und stellt die Vorgehensweise bei der Rückholung vor. Er dient darüber hinaus der Diskussion mit allen Beteiligten und soll kontinuierlich fortgeschrieben werden. Für die konkrete Umsetzung der beschriebenen Vorhaben kündigte Köhler an, dass in diesem Jahr mehrere Aufträge an Firmen vergeben werden sollen, welche die Planungen der Bergung der Abfälle weiter konkretisieren. Erste Auftragsvergaben sind für das 2. Quartal 2021 vorgesehen. Darüber hinaus soll in diesem Jahr der endgültige Standort des für die Rückholung notwendigen Schachts Asse 5 festgelegt werden.

Voraussichtlich im 2. Quartal 2021 sollen zudem die weiteren Planungen für die Abfallbehandlungsanlage und das Zwischenlager ausgeschrieben werden. In einem Gespräch am 12. Februar 2021 hatten das Bundesumweltministerium, das Umweltministerium des Landes Niedersachsen, der Landkreis Wolfenbüttel sowie die BGE vereinbart, dass die Standortentscheidung für das Zwischenlager nochmals beleuchtet wird und die laufenden Arbeiten fortgesetzt werden.  Die Koordination übernimmt das niedersächsische Umweltministerium. Mehr erfahren...

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