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SFB-TRR „Späte Akkretion auf terrestrischen Planeten“ wird für weitere vier Jahre von der DFG gefördert

Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert gemeinsamen Sonderforschungsbereich der Freien Universität Berlin und der Universität Münster

Ein gemeinsam von der Freien Universität Berlin und der Westfälische Wilhelms-Universität Münster (WWU) betriebener Sonderforschungsbereich Transregio (SFB-TRR) zur Untersuchung des Ansammelns von Materie durch terrestrische Planeten wird für eine weitere Förderperiode durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) finanziell unterstützt. Wie die DFG am Montag in Bonn mitteilte, werden dem SFB-TRR 170 mit dem Titel „Späte Akkretion auf terrestrischen Planeten“ Mittel für weitere vier Jahre bewilligt. Die neue Förderphase beginnt am 1. Januar 2020 und umfasst vier Jahre. Die Fördersumme beläuft sich auf rund neun Millionen Euro. Sprecher des Sonderforschungsbereichs ist Professor Thorsten Kleine vom Institut für Planetologie der WWU. In der ersten Förderperiode war Professor Harry Becker von der Freien Universität Berlin der Sprecher. Ein SFB-TRR wird von zwei oder drei Hochschulen gemeinsam beantragt und getragen. Ziel der DFG ist es, dadurch eine enge Kooperation zwischen diesen Einrichtungen und den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zu stärken sowie eine gemeinsame Nutzung der Ressourcen zu ermöglichen.

Am SFB-TRR 170 sind 18 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der beiden antragstellenden Universitäten sowie der Technischen Universität Berlin, des Museums für Naturkunde Berlin und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt Berlin beteiligt. Die Forscherinnen und Forscher befassen sich mit der Entstehung der terrestrischen – also der erdähnlichen – Planeten und gehen dabei unter anderem der Frage nach, unter welchen Bedingungen ein lebensfreundlicher Planet wie die Erde entstehen konnte.

„In der ersten Förderphase haben wir eine enge Zusammenarbeit zwischen Münster und Berlin aufgebaut und bereits wegweisende neue Erkenntnisse über die Bildung der terrestrischen Planeten erzielt“, betont Planetologe Thorsten Kleine. Ziel der Zusammenarbeit bis Ende 2023 sei es nun, aufbauend auf diesen Ergebnissen ein umfassendes Modell für die Entstehung von Planeten im inneren Sonnensystem zu entwickeln. Mehr erfahren...

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