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Signifikantes Wachstum für Wintershall DEA geplant

Hamburg / Kassel.

   - Größter unabhängiger Gas- und Ölproduzent in Europa entsteht
   - Produktion soll um 40 Prozent gesteigert werden
   - Synergien in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro jährlich
   - Personalabbau in Deutschland und Norwegen

Der Zusammenschluss der beiden deutschen Traditionsunternehmen Wintershall und DEA geht voran: Die Unternehmen haben die entsprechenden behördlichen Genehmigungen inzwischen beantragt und rechnen mit dem Zusammenschluss (Closing) im ersten Halbjahr 2019. Damit wird Wintershall DEA zu Europas größtem unabhängigen Gas- und Ölproduzenten. 

Die durchschnittliche Tagesproduktion von Wintershall und DEA von zusammen 575.000 Barrel Öläquivalent (pro-forma 2017) will das neue Unternehmen um rund 40 Prozent auf künftig 800.000 Barrel zwischen den Jahren 2021 und 2023 steigern. Dieses Wachstum soll sowohl aus dem bisherigen Portfolio der beiden Unternehmen kommen als auch aus neuen Förderregionen. DEA ist seit kurzem in Mexiko aktiv, Wintershall ist der Einstieg in eine neue Öl- und Gaskonzession in Abu Dhabi gelungen.

Mit dem Zusammenschluss werden übergreifend auch Synergieeffekte bei Betrieb, Investitionen und Personal in Höhe von mindestens 200 Millionen Euro pro Jahr angestrebt. Geplant ist unter anderem von insgesamt 4.200 Stellen weltweit (Vollzeit-Stellen inklusive Joint Ventures) rund 1.000 Stellen sozialverträglich abzubauen, davon rund 800 Stellen in Deutschland. In Norwegen ist geplant, rund 200 Stellen abzubauen, hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Abschluss großer Entwicklungsprojekte. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)