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An der Auftaktveranstaltung im Zinkhütter Hof beteiligten sich neben der Stadt Stolberg und der FH Aachen auch die StädteRegion Aachen, die IHK Aachen, die Zukunftsagentur Rheinisches Revier (ZRR), die AGIT mbH, sowie zahlreiche Stolberger Industrieunternehmen und weitere Verbände und Institutionen. In mehreren Vorträgen haben verschiedene Expertinnen und Experten ihre Ideen für eine zukunftsorientierte Energieversorgung der Industrieachse in Stolberg eingebracht. Foto: FH Aachen l Arnd Gottschalk

Sole statt Kohle

Stolberger Unternehmen bringen Energiewende voran

Ende der Braunkohle-Verstromung und die Folgen der Flutkatastrophe: Stolberger Unternehmen suchen nach neuen Energiekonzepten und diskutieren über das Potenzial der Geothermie.

In der Auftaktveranstaltung für das Projekt "Grüne Talachse" tauschten sich die Vertreter der 15 größten Unternehmen der Region Stolberg über die Nutzung von Geothermie, Wasserstoff und Solarstrom aus. Die Veranstaltung wurde gemeinsam mit den Projektpartnern der FH Aachen ausgerichtet. Beteiligt waren das Solar-Institut Jülich (SIJ) und das Institut NOWUM-Energy, das Konzepte im Bereich Energiemanagement, Speicher und nachhaltige Versorgungsysteme entwickelt.

Zukunftssichere Energiekonzepte für die ganze Wirtschaftsregion

Die Wirtschaftsförderung der Stadt Stolberg, die Industrie- und Handelskammer Aachen und die Energieagentur NRW entwarfen zusammen mit den Stolberger Unternehmen Lösungswege für die Zeit nach dem Ende der Braunkohle-Verstromung und diskutierten die Folgen der Zerstörung der Infrastruktur durch die Flutkatastrophe Mitte Juli. Ziel ist es der Wirtschaftsregion Zukunftsaussichten zu geben und Unternehmen in der Region zu halten.

Wiederaufbau beschleunigt die Energiewende

Die aktuelle Krise und der Wiederaufbau gibt die Möglichkeit den Strukturwandel und damit auch die Energiewende maßgeblich voranzutreiben. "Im Zuge des Strukturwandels wird sich die Energielandschaft zwangsläufig verändern", erklärt Bürgermeister Haas. "Der Ausstieg aus der Atomenergie steht unmittelbar bevor und der Ausstieg aus der Kohleverstromung ist ebenfalls beschlossen. Wir müssen uns deshalb frühzeitig die Fragen stellen, wie dennoch eine stabile und ökologische Produktion gewährleistet werden kann und wie wir diese zwangläufigen Veränderungen zu einem Vorteil für unsere Region entwickeln können." Der Bundesverband Geothermie richtete sich mit einem Beratungsangebot zur Nutzung der Geothermie an betroffene Gemeinden, um dieses Prozess zu unterstützen.

Quellen: WDR, FH Aachen

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