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"TUBIN separation confirmed" im SpaceX-Livestream Quelle: TU Berlin

TU Berlin startet erfolgreich experimentellen Satelliten

Ziel ist die Erkennung von Waldbränden

Der Mikrosatellit TUBIN der TU Berlin startete Mittwochabend (30.06.2021) um 21:31 Uhr MESZ von Cape Canaveral mit einer Falcon-9-Rakete der Firma SpaceX. Seine Mission ist die Beobachtung von Großfeuern wie zum Beispiel Waldbränden. Mittlerweile hat das Kontrollzentrum auf dem Campus Charlottenburg erste Signale von ihm empfangen.

Die Bodenstationen in der Antarktis und auf dem Dach des „F-Gebäudes“ der Technischen Universität Berlin haben heute Gewissheit gebracht: Der 22,5 Kilogramm schwere Mikrosatellit TUBIN mit einer Größe von etwa 31 x 47 x 47 Zentimetern hat sich nach dem Abtrennen von der Oberstufe der Rakete erfolgreich initialisiert und sendet aus seiner Umlaufbahn in 530 Kilometern Höhe Signale zur Erde. An Bord befinden sich zwei Infrarot-Kameras. Zusätzlich dazu ist noch eine Kamera für den sichtbaren Spektralbereich vorhanden.

„Nach dem geglückten Start steht nun die Erdfernerkundung im Fokus“, erklärt Nutzlastingenieur und Projektleiter Julian Bartholomäus. Die Forschenden wollen herausfinden, ob als Sensoren für die Erkennung von Waldbränden durch Satelliten auch sogenannte Mikrobolometer in Frage kommen. Sie werden zum Beispiel in handelsüblichen Wärmebildkameras verbaut und detektieren langwelliges Infrarotlicht. Für große Satelliten kamen bisher aber Sensoren zum Einsatz, die für kurzwelliges Infrarotlicht empfindlich sind. Waldbrände strahlen nämlich in diesem Wellenlängenbereich etwa zehn- bis hundertmal heller als im langwelligen Infrarot. Jedoch: Diese Sensoren müssen aufwändig gekühlt werden. Für Kleinsatelliten sind sie deshalb nicht geeignet. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)