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Forschungseisbrecher Akademik Tryoshnikov im Kieler Ostuferhafen Foto: J. Steffen

Vorbereitungen für internationale Arctic Century Expedition in Kiel

AKADEMIK TRYOSHNIKOV lädt Material für schweizerisch-russisch-deutsche Forschungsfahrt

23.07.2021/Kiel. Im August werden Wissenschaftler*innen aus der Schweiz, Russland und aus Deutschland mit dem russischen Forschungseisbrecher AKADEMIK TRYOSHNIKOV besonders abgelegene und unzugängliche Bereiche der Arktis bereisen, um dort Veränderungen in den empfindlichen Ökosystemen zu untersuchen. Zur Vorbereitung dieser Expedition liegt die AKADEMIK TRYOSHNIKOV aktuell im Kieler Ostuferhafen, um Ausrüstung  für die Forschungsarbeiten zu laden. „Das ist für uns sehr praktisch, weil wir unsere Geräte nicht aufwendig und teuer verfrachten müssen. Sie werden vor unserer Haustür abgeholt“, sagt Dr. Heidemarie Kassens vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel, die die Expedition leiten wird.

Die Arctic Century Expedition wurde gemeinsam organisiert und vorbereitet vom Schweizerischen Polarinstitut (SPI), dem russischen Arktis- und Antarktis-Forschungsinstitut (AARI) und vom GEOMAR in Kiel. Aus Deutschland nehmen ferner auch Wissenschaftler*innen vom Alfred-Wegener-Institut Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung teil. Sie ist als eine multidisziplinäre Forschungsfahrt ausgelegt, die sich auf sonst selten besuchte Regionen in der Kara- und Laptewsee sowie auf Franz-Josef-Land und Sewernaja Semlja in der westlichen Arktis konzentriert.

„Der Klimawandel schreitet in kaum einer Region der Erde so schnell voran wie hier. Vor Ort wollen wir die Auswirkungen auf das sensible arktische Umweltsystem studieren. Dazu werden wir ein umfangreiches multidisziplinäres Arbeitsprogramm durchführen. Das Besondere ist dabei die Kombination von terrestrischen, glaziologischen, marinen und meteorologischen Untersuchungen, denn im Rahmen dieser Expedition werden wir nicht nur auf hoher See, sondern auch auf kaum erforschten arktischen Inselgruppen arbeiten“, erklärt Dr. Kassens.

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Erdölförderung im Emsland

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