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Satellitenaufnahme von La Palma. Cumbre Vieja mit ihren zahlreichen Vulkankratern (Ausschnitt) International Space Station - Expedition 17 crew - earthobservatory.nasa.gov Quelle: Wikipedia

Vulkan auf La Palma : Wie ein glühender Tsunami

Von Hans-Christian Rößler, Madrid (FAZ)
Rund acht Prozent der gesamten Insel sind durch den Vulkanausbruch auf La Palma bereits zerstört. „Wir sind ­diesem Vulkan ausgeliefert“, sagt der Regionalpräsident.

Die Erde bebt, der Vulkan gibt einfach keine Ruhe. Gut zwei Dutzend Erdstöße wurden auf La Palma in nur 24 Stunden registriert. Einer davon mit einer Stärke von 4,5 war am frühen Freitagmorgen auf der ganzen Insel zu spüren. Unaufhaltsam bewegen sich zwei große Lavaströme im Westen der Insel in Richtung Atlantik. Nachdem die Nordflanke des Vulkan­kegels zusammengebrochen ist, tritt noch mehr und heißere und dünnflüssigere Lava aus. Am Donnerstag lief der neue Trichter über, große Mengen flossen über den Rand. Beobachter fühlten sich an einen glühenden Tsunami erinnert. 

Die beiden großen Ströme haben sich auf ihrem Weg zum Atlantik aufgefächert: Eine der Zungen begrub im ­Norden ein Gewerbegebiet unter sich und strömt in Richtung von La Laguna, wo weitere 300 Einwohner in Sicherheit gebracht wurden. Insgesamt mussten bisher 6800 der insgesamt 85.000 Ein­wohner der Insel ihre Häuser verlassen. Rund 1500 Gebäude wurden schon zerstört, fast 700 Hektar Land sind betroffen – rund acht Prozent der gesamten Insel. Mehr erfahren...

 

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