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Satellitenfoto eines Teils des Great Barrier Reef nordöstlich von Australien. Es hat eine Länge von gut 2300 Kilometern und erreicht damit eine Ausdehnung vom 10. bis zum 24. südlichen Breitengrad. Hier ein Ausschnitt der Southern Section (auch Mackay Capricorn Reef). Östlich der Stadt Mackay im Bundesstaat Queensland. Es ist der nördliche Abschnitt der Sektion, der in die Central Section (auch Whitsunday Section) übergeht (bzw. vice versa). Der Bildausschnitt umfasst ca. 200×200 km. (Quelle: Wikipedia)

Welterbe in Gefahr - 98 Prozent des Great Barrier Reef von Korallenbleiche betroffen

Größte Riffansammlung der Erde wird von den Folgen des Klimawandel massiv bedroht

Es ist die größte zusammenhängende Ansammlung von Korallenriffen der Weltmeere, doch das 1981 von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärte Great Barrier Reef vor der Nordostküste Australiens leidet zunehmend unter den steigenden Meerestemperaturen, wie bereits zahlreiche Untersuchungen der vergangenen Jahre belegen konnten. Ein nun präsentierte aktuelle Studie berichtet einmal mehr, wie schlecht es um die Korallen der Region steht: Nur mehr zwei Prozent seien noch nicht von Massenbleichen betroffen gewesen, seit das Phänomen im Jahr 1998 erstmals aufgetreten sei, heißt es in der Analyse des Instituts für Korallenforschung an der James Cook-Universität in Queensland.

Rekordverdächtige Hitzewellen

Mindestens 80 Prozent der Korallen seien seit 2016 "mindestens einmal stark ausgebleicht", berichten die Forscher im Fachjournal "Current Biology". Ursache sind demnach vor allem der Klimawandel und die damit einhergehende Erwärmung der Ozeane. Hauptautor Terry Hughes sprach von mittlerweile "rekordverdächtigen Hitzewellen" im Meer. Das Bleichen ist eine Stressreaktion von überhitzten Korallen – denn die sensiblen Organismen können nur in bestimmten Temperaturbereichen existieren. Mehr erfahren...

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