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Mit Sensoren wird die Erzgewinnung untertage überwacht. Foto: TU Bergakademie Freiberg

Zweite internationale Konferenz zum Thema “Real-Time-Mining” an der TU Bergakademie

Vom 26. bis 27. März findet an der TU Bergakademie die zweite internationale Konferenz des EU-Projekts „Real-Time-Mining” statt, das durch das Programm „Horizon 2020“ gefördert wird. Hierbei geht es um die sensorgestützte Echtzeit-Kontrolle und Planung aller Prozesse im Bergbau.

Zum Auftakt der Tagung mit rund 70 Teilnehmern aus aller Welt findet am Dienstag die Demonstrationsveranstaltung statt, bei welcher im Fördermaschinenhaus des Forschungs- und Lehrbergwerks sowie unter Tage die Ergebnisse des Forschungsvorhabens des Projektkonsortiums vorgestellt werden. Die Auftaktveranstaltung zur Konferenz findet anschließend abends im Tivoli statt. Am Folgetag stehen Vorträge und Workshops  zu aktuellen europäischen Bergbau-Projekten mit internationalen Referenten auf dem ganztägigen Programm in der Alten Mensa. 

Das Ziel von Real-Time-Mining ist die Integration von sensorgestützten Monitoring-Systemen in die Gewinnung komplexer Erzlagerstätten, die gekoppelt mit Echtzeitdatenanalyse und Aktualisierung des Ressourcenmodells sowie intelligenter Entscheidungsoptimierung die Betriebsführung unterstützen sollen. Das Konzept fördert einen Paradigmenwechsel von einer bisher diskontinuierlichen auf eine zukünftig kontinuierliche Prozessüberwachung und Qualitätssteuerung in der hochselektiven Gewinnung von Lagerstätten. Im Vordergrund stehen dabei die Steuerung und Optimierung von Gehalten und weiteren relevanten Charakteristika des gewonnenen Rohstoffes in Stoffströmen entlang der gesamten Prozesskette von Erkundung, Extraktion, bergbaulicher Logistik bis zur Zerkleinerung. Mehr erfahren...

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Erdölförderung im Emsland

Erdölförderung im Emsland (Foto: Wintershall Holding GmbH)