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Warum Subduktionszonen die Goldküchen der Erde sind.

 Wie entsteht Gold im Erdinneren, und warum konzentriert es sich ausgerechnet entlang vulkanischer Inselbögen? Eine Studie unter Leitung des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel zeigt am Beispiel des Kermadec-Inselbogens im Südpazifik, dass mehrstufige Schmelzprozesse im wasserreichen Erdmantel Gold gezielt anreichern. Die Studie erklärt, weshalb viele der weltweit reichsten Lagerstätten mit Subduktionszonen verknüpft sind – jenen Regionen, in denen ozeanische Platten in die Tiefe abtauchen. Sie ist jetzt im Fachmagazin Nature Communications Earth & Environment erschienen.

Die Goldküche der Erde liegt tief unter dem Meeresboden. Inselbögen, deren Vulkane über Subduktionszonen entstehen – dort, wo eine ozeanische Platte unter eine andere taucht –, sind häufig besonders goldreich. Warum das so ist, war bislang umstritten. Mehr erfahren…