Kontrollierter Rückzug in Europa häufiger als erwartet.
Neue Studie zeigt: Umsiedelungen aus Risikogebieten erfolgen meist erst nach Extremereignissen und sind selten Teil langfristiger Strategien
Wenn Hochwasser, Küstenerosion oder Meeresspiegelanstieg Siedlungen oder Bauwerke bedrohen, greifen europäische Länder häufiger zum geplanten Rückzug als bisher angenommen. Der so genannten Managed Retreat-Ansatz bezeichnet die geplante, staatlich geförderte Umsiedlung von Menschen, Wohnhäusern oder Infrastruktur aus Gebieten, die von Überschwemmungen und anderen klimabedingten Gefahren bedroht sind. Eine neue deutsch-niederländische Studie unter Leitung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) in Zusammenarbeit mit dem niederländischen Forschungsinstitut Deltares dokumentiert erstmals systematisch das Ausmaß und die Vielfalt solcher Maßnahmen in Europa. Mehr erfahren…
