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Erste Bohrkerne aus Gebirgsgletschern wurden im „Ice Memory Sanctuary“ eingelagert.

Rettung für das eisige Erbe: Erste Eisbohrkerne aus den Alpen sind in der Antarktis angekommen und werden nun in einem speziellen Refugium für die Nachwelt konserviert. Dies soll verhindern, dass diese einzigartigen Zeugnisse vergangener Klima- und Umweltbedingungen verloren gehen, wenn die Berggletscher schmelzen. Auch Eisbohrkerne von anderen Gebirgen sollen in den nächsten Jahren in das „Ice Memory Sanctuary“ gebracht werden – als Erbe für kommende Generationen. 

Wie sauber war die Luft in der Antike? Wann waren die Alpen zuletzt eisfrei? Und wie prägten Vulkanausbrüche das vergangenen Klima? Antworten auf diese Fragen kann das Eis der Gebirgsgletscher liefern. Denn in Form von Staub und Gasbläschen hat es frühere Umweltbedingungen buchstäblich eingefroren. Die Schichten von Eisbohrkernen bilden daher ein einzigartiges Archiv – noch. Doch mit dem Abtauen der Berggletschern drohen diese Zeitkapseln unwiederbringlich zu verschwinden. Mehr erfahren….