Internationale Bohrexpeditionen vor der Küste Japans mit MARUM-Beteiligung.
Wenn sich Platten der Erdkruste über- beziehungsweise untereinander schieben, kann dies extrem starke und zerstörerische Erdbeben und möglicherweise Tsunamis auslösen, wie nach dem verheerenden Tohoku-oki-Ereignis vor der Küste Japans im Jahr 2011. Das Auftreten dieser Erdbeben ist über Jahrtausende hinweg in den Sedimenten des Ozeanbodens dokumentiert. Das Ziel der IODP3 Expedition 503 ist es, die gesamte Sedimentfüllung der Japan-Graben-Achse bis hinunter zur abtauchenden Pazifischen Platte mit ihren pelagischen Sedimenten zu beproben und die enthaltenen Informationen zu entschlüsseln, um die Mechanismen wiederkehrender Erdbeben entlang der japanischen Küste besser zu verstehen. Mehr erfahren…
