Unter anderem durch standardisierte Genehmigungsverfahren will die vor kurzem gewählte grün-schwarze Regierung Hemmnisse beim Ausbau von Geothermie beseitigen.
Im Zuge dieses Ausbaus wurden zwei besonders für Projekte geeignete Gebiete bereits identifiziert. Der Oberrheingraben sowie das Molassebecken in Oberschwaben liegen hier aufgrund von realisierbaren Bohrtiefen von bis zu 5.000 Metern im Fokus, wo sich Projekte sowohl zur Wärme- als auch zur Stromerzeugung umsetzen ließen.
Vorhaben zur Wärmenetzversorgung profitieren bei der Finanzierung bereits von der Bundesförderung für effiziente Wärmenetze. Zusätzlich hat die Branche Anfang des Jahres mithilfe der Landesregierung einen Ombudsverein Erdwärme gegründet (der Bundesverband berichtete).
Laut der Plattform Erneuerbare Energien Baden-Württemberg (PEE BW) sind in Baden-Württemberg bisher drei geothermische Anlagen aktiv; neben einer Forschungsbohrung in Bad Urach die Anlagen Bruchsal und Pfullendorf.
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