Langsamere Erneuerung des Tiefenwassers möglicherweise Signal des Klimawandels.
Die Tiefenwassererneuerung im Nordatlantik hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten deutlich verlangsamt. Das zeigt eine neue Studie des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature Communications erschienen ist. Sie zeigt, dass das „Alter“ der Wassermassen im Nordatlantik seit den 1990er-Jahren kontinuierlich zunimmt – ein Hinweis auf eine Abschwächung des atlantischen Strömungssystems. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass dieser Trend nicht allein auf natürliche Schwankungen zurückzuführen ist, sondern ein Signal des menschengemachten Klimawandels darstellt. Eine verlangsamte Ozeanzirkulation hat weitreichende Folgen für die Klimaregulation sowie für Sauerstoffversorgung und Kohlenstoffaufnahme des Ozeans. Mehr erfahren…