Kieler Geographin nimmt emotionale Belastung von Klimawissenschaftler*innen in den Blick.
Bedrohliche Zukunftsszenarien treffen auf politische und gesellschaftliche Trägheit: Klimaforschende sind in ihrem Arbeitsfeld häufig mit frustrierenden Widersprüchen zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und politischem Handeln konfrontiert. Sorgen, die aus den Forschungsergebnissen resultieren, gehen mit Ohnmachtsgefühlen und Ängsten einher, wenn Klimaforschung nicht in konkrete Maßnahmen mündet – oder sogar zu Anfeindungen führt. Postdoktorandin Anna Lena Bercht vom Geographischen Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) traut sich jetzt, die psychischen Belastungen von Klimawissenschaftler*innen zum Thema zu machen.
Berufsrisiko „Climate Anxiety“
