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KIT-Forschende modellieren und prüfen Betonbauteile mit CO₂-speichernden Bindemitteln.

Bisher gilt: Ohne Zement kein Beton. Das bewährte Bindemittel für den Massenbaustoff hat jedoch einen hohen CO₂-Fußabdruck. An einem klimaschonenden Material, das den Zement in Teilen ersetzen soll, arbeiten Forschende des Karlsruher Institut für Technologie (KIT) gemeinsam mit Partnern aus vier europäischen Ländern im EU-finanzierten Projekt C-SINC. Sie nutzen CO₂-gebundene Magnesiumsilikate, die Kohlendioxid dauerhaft in mineralischer Form einschließen. Beton, der mit diesem Zementersatzstoff hergestellt wird, verursacht nicht nur deutlich weniger Emissionen. Er kann aktiv Kohlenstoff speichern und damit der Atmosphäre entziehen.

Beton gilt als klimaschädlicher Baustoff. Grund dafür ist vor allem der darin enthaltene Zement, der dafür sorgt, dass der Baustoff zusammenhält. Die Herstellung von Zementklinker, ein Ausgangsmaterial für Zement, verantwortet etwa acht Prozent des weltweiten CO₂-Ausstoßes.  Mehr erfahren…