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Dr. Iason-Zois Gazis vom GEOMAR wird für herausragende Dissertation gewürdigt.

 Der BRIESE-Preis für Meeresforschung 2025 geht in diesem Jahr an Dr. Iason-Zois Gazis vom GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel. Die Jury würdigt damit seine herausragende Dissertation zur hochaufgelösten Kartierung von Manganknollen in 4500 Metern Wassertiefe und zur Überwachung von Sedimentwolken beim Tiefseebergbau. Der mit 5.000 Euro dotierte Preis wird von der Reederei Briese Schiffahrts GmbH & Co. KG gestiftet und vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) wissenschaftlich betreut.

Im Zuge der globalen Energiewende rücken mineralische Rohstoffe aus der Tiefsee zunehmend in den Fokus. Polymetallische Knollen – auch Manganknollen genannt – enthalten Metalle wie Mangan, Nickel, Kobalt und Kupfer, die für Batterien und andere Schlüsseltechnologien benötigt werden. Gleichzeitig sind sie integraler Bestandteil empfindlicher Ökosysteme in mehreren tausend Metern Wassertiefe. Ihre Verbreitung ist jedoch kleinräumig stark variabel und bislang nur unzureichend verstanden.  Mehr erfahren…