Hohe Kohlendioxid-Konzentrationen und Temperaturen verursachen Schließung einer Schule in Pozzuoli
Im Keller einer Schule in Pozzuoli wurden erneut so hohe Kohlendioxid-Konzentrationen gemessen, dass die Schule heute schließen musste. Neben den hohen Gaswerten wurden ebenfalls erhöhte Temperaturen gemessen, was meines Wissens nach so noch nicht vorkam. Die Behörden veranlassten neben der Schulschließung auch weitere Untersuchungen.
Das gestern veröffentlichte Wochenbulletin des INGV bestätigte zwar die anhaltende Druckbeaufschlagung des Vulkansystems und präsentierte Daten, die neben der erhöhten Seismizität der letzten Wochen, als es 95 Erdbeben gab, einen leichten Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen bei Pisciarelli anzeigten, aber keine Werte feststellten, die hoch genug gewesen wären, um explizit darauf hinzuweisen. Wörtlich heißt es: „Im Gebiet von Pisciarelli, wo in den letzten Jahren die größten Schwankungen im Entgasungsprozess auftraten, zeigten die erfassten CO₂-Flusswerte aus dem Boden in der letzten Woche im Vergleich zu früheren Zeiträumen keine signifikanten Veränderungen und setzten ihren steigenden Trend fort.“ Der steigende Trend war dann möglicherweise doch signifikanter als gedacht. Mehr erfahren….
