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Die Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (Carbon Capture and Storage, CCS) gewinnt in der deutschen Klimadebatte wieder an Bedeutung. Eine in Environmental Politics erschienene Studie untersucht die Ursachen des politischen Comebacks und zeigt, dass die ursprünglich vorgesehenen engen Einsatzgrenzen für CCS im Laufe des politischen Prozesses zunehmend aufgeweicht wurden. Dadurch steige das Risiko, dass fossile Infrastrukturen länger genutzt und andere Klimaschutzmaßnahmen in den Hintergrund gedrängt werden.
„In Deutschland galt CCS lange als politisch kaum durchsetzbar. Umso spannender ist die Frage, wie die Technologie innerhalb weniger Jahre wieder zu einem festen Bestandteil der klimapolitischen Diskussion werden konnte“, sagt Erstautor Tobias Haas vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit am GFZ (RIFS).
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