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Mit dem NECOC-Verfahren schließt das KIT Kohlenstoffkreisläufe – nun startet der Transfer in die Praxis.

Treibhausgasemissionen vermeiden und Kohlenstoffkreisläufe schließen – das ermöglicht eine Innovation des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Das NECOC-Verfahren wandelt das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid (CO2) in festen Kohlenstoff um – ein industriell nutzbarer Rohstoff. Nun soll es erstmals im großtechnischen Maßstab in einem Gusseisenwerk eingesetzt werden: Forschende des KIT entwickeln dafür gemeinsam mit Industriepartnern entsprechende Anlagenkonzepte. Das Land Baden-Württemberg fördert das Vorhaben mit rund 1,4 Millionen Euro.  

Schädliches CO2 direkt aus der Atmosphäre entnehmen und in einen Feststoff umsetzen – diese Idee war der Ausgangspunkt des Forschungsprojekts NECOC (steht für: No Emissions through converting CarbOn dioxide to Carbon), das 2020 gestartet ist. Das benötigte Verfahren haben Forschende des KIT entwickelt und in einer Versuchsanlage bereits erfolgreich demonstriert. „Wir produzieren ein hochreines Kohlenstoffpulver, das als Rohstoff genutzt oder sicher gelagert werden kann“, sagt Dr. Benjamin Dietrich vom Institut für Thermische Verfahrenstechnik (TVT) des KIT. Er leitete die Arbeiten in Kooperation mit dem Karlsruher Flüssigmetalllabor (KALLA) am Institut für Thermische Energietechnik und Sicherheit (ITES) des KIT.  Mehr erfahren...