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Viele nationale CO2-Steuern sind zu niedrig, um Emissionen wirksam zu senken, und dienen primär symbolischen und fiskalischen Zielen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Energiepolitik-Forschern der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), der Universität Potsdam und des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Potsdam. Die Autoren regen an, einen kritischeren Blick auf die Ausgestaltung der CO2-Steuer zu werfen.
Kohlenstoffsteuern auf fossile Brennstoffe gelten oft als nützliches klimapolitisches Instrument, bislang haben viele solcher Steuern jedoch wenig dazu beigetragen, Emissionen substanziell zu senken. „Ob eine hohe CO2-Steuer große Effekte hat, ist nicht eindeutig geklärt, aber dass eine niedrige Steuer nur kleine oder gar keine Effekte hat, ist Konsens“ erklärt Johan Lilliestam, Inhaber des Lehrstuhls für Sustainability Transition Policy an der FAU.  Mehr erfahren…