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In Brasilien hat die 30. Weltklimakonferenz begonnen, wieder werden Vertreter von fast 200 Ländern über Klimaschutz, Gelder und Klimaziele verhandeln. Doch zehn Jahre nach dem Pariser Klimaabkommen ist die Lage wenig vielversprechend: Schon jetzt ist klar, dass das 1,5-Grad-Ziel zumindest zeitweise überschritten wird. Die schlechte wirtschaftliche und politische Weltlage verringert zudem die Aussichten auf effektive Fortschritte im Klimaschutz. Gibt es noch Hoffnung?

Im Jahr 2015 erzielten die UN-Vertragsstaaten bei der Klimakonferenz von Paris einen historischen Durchbruch – zumindest auf dem Papier: Sie einigten sich darauf, die globale Erwärmung auf unter zwei Grad, besser unter 1,5 Grad gegenüber präindustriellen Werten zu begrenzen. Denn dadurch könnten Klimafolgen wie Wetterextreme und Meeresspiegelanstieg auf ein noch handhabbares Maß begrenzt werden. Mehr erfahren…