Wie Forschende der Freien Universität Berlin eine seltene Reihe junger Sauropoden rekonstruieren.
Von Lena Gärtner [DER TAGESSPIEGEL 29.11.2025]
Wer eine Stahlschublade im Magazin der Universität Hamburg öffnet, öffnet zugleich ein Fenster in eine andere Zeit. Darin liegen Hunderte Fossilien: Rippen, Wirbel, Schädelteile und weitere Überreste von Sauropoden, den langhalsigen Pflanzenfressern aus dem Jura, jenem Erdzeitalter, das vor rund 200 Millionen Jahren begann und vor etwa 145 Millionen Jahren endete. Sie stammen alle aus einer einzigen Gesteinsschicht der Morrison-Formation im heutigen US-Bundesstaat Wyoming. Für Emanuel Tschopp, Paläontologe an der Freien Universität Berlin, und den Doktoranden Tom van der Linden ist dieses Material ein kostbarer Fund, der den Ausgangspunkt ihrer Forschung bildet. Mehr erfahren…
