Ein interner Meilenstein ist erreicht. Aber die Fassung des zufließenden Salzwassers in die Schachtanlage Asse II ist nach wie vor kein stabiles System. „Seit die Hauptauffangstelle für zufließendes Salzwasser in der Schachtanlage Asse in 2024 immer trockener wurde und schließlich ganz versiegte, gleicht die Suche nach dem Wasser einem Katz- und Mausspiel“, sagt Iris Graffunder, Vorsitzende der Geschäftsführung der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE). An verschiedenen Stellen im Bergwerk sind die Expert*innen der BGE und die Bergleute seitdem auf der Suche nach dem Salzwasser. Sie verfolgen das Ziel, die Lösung wieder aufzufangen, bevor sie tiefer in das Bergwerk gelangt. Bislang konnte die Lösung zwar oberhalb der Haupteinlagerungsebene mit den radioaktiven Abfällen abgefangen werden, aber eine stabile Grundlage für die Rückholung ist das nicht. Mehr erfahren…
