Die Metalle sind Schlüsselressourcen der Energiewende und stark nachgefragt. Neue Lagerstätten aufzuspüren, erfordert neben Beharrlichkeit und Wissen auch eine Portion Glück. Mario Wasserfaller.
„Mich interessieren vor allem Elemente, die wir für die Energiesysteme der Zukunft brauchen“, sagt Mathias Burisch-Hassel, der seit Kurzem den Lehrstuhl für Rohstoffmineralogie an der Montanuniversität Leoben leitet. Er untersucht, wo die Rohstoffe, die künftig gebraucht werden, zu finden sind. In Forschung und Lehre arbeitet er an Mineralogie, Petrologie, Geochemie sowie an Lagerstättenbildung und Exploration.
Geduld und Geld
Ein Schwerpunkt liegt auf Lithium, Zinn und Wolfram, deren Lagerstätten geologisch zusammenhängen. Doch in der öffentlichen Debatte bleibt ein anderes Element unterbelichtet, sagt Burisch-Hassel: „In den Medien wird oft über Lithium gesprochen, das man für Batterien braucht. Weniger bekannt ist, dass Kupfer eines der wichtigsten Elemente der Elektrifizierung ist, denn alles Elektrifizierte benötigt Kupferkabel.“ Mehr erfahren…
