Der Untergrund ist eine wertvolle Ressource der Wärmewende: Dies erkennen immer mehr Stadtwerke und Unternehmen und wollen Erdwärme im Rahmen des Geothermiebeschleunigungsgesetzes für die zukunftsfeste Wärmeversorgung nutzen. Neue Technologien und Konzepte sollen nun eine große Zahl an Anwendungen zuverlässig ermöglichen – und so der Geothermie den Massenmarkt öffnen. Mit seiner anwendungsnahen Forschung bringt Fraunhofer IEG Dynamik in die Branche und stellt auf der internationalen Fachmesse GeoTHERM (26.-27. Februar 2026, Offenburg) seine Innovationen vor – von Quartiersentwicklung über Wärmenetze und Wärmepumpen bis hin zu tiefer und oberflächennaher Geothermie (Foyer, Stand FE 10).
»Erdwärme öffnet für Kommunen und Industrie ein riesiges Potential und kann große Teile des Wärmebedarfes decken. Der Standort Deutschland kann von dieser lokalen, ressourcenschonenden und wirtschaftlichen Energie mit neuen Geschäftsmodellen und regionalen Wertschöpfung profitieren«, unterstreicht Prof. Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer IEG. »Die Weichenstellungen, um die Geothermie von der Manufaktur zum Massenprodukt zu führen und den zukunftsfesten Umbau der Wärmesysteme in Industrie und Kommunen zu beschleunigen, müssen Politik und Branche gleichermaßen vornehmen. Wir brauchen nun mehr Kapazitäten für Aus- und Weiterbildung von Fachleuten und mehr Augenmerk auf die Standardisierung von Technologien unter und über Tage, um die politischen Ziele zu erreichen.« Offene regulatorische und technologische Fragen spricht Bracke in seinem Impulsvortrag »Auf dem Weg zur Industrialisierung der Geothermie« an (Donnerstag, 26. Februar 2026, 14:00 Uhr) und öffnet damit die Diskussion am Stand der Fraunhofer IEG (Foyer, Stand FE 10). Mehr erfahren…
