Skip to main content

Ein Schafhirte hat die Überreste eines rund 155 Millionen Jahre alten riesigen Tiers auf seiner Farm in Patagonien entdeckt: An die 20 Meter lang ist der bis dahin unbekannte Langhalssaurier nach den Schätzungen eines deutsch-argentinischen Forschungsteams, das die Knochen aus der oberen Jurazeit Argentiniens barg und untersuchte. 

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden nun in der Fachzeitschrift „PeerJ“ veröffentlicht, wie die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns (SNSB) in München mitteilten. Geborgen wurden Teile der Wirbelsäule mit mehr als 30 Hals-, Rücken- und Schwanzwirbeln, mehrere Rippen sowie ein Bruchstück des Beckens. Die Knochenstruktur von Bicharracosaurus dionidei zeige, dass es sich um ein erwachsenes Tier handelt, das auf dem damaligen Südkontinent Gondwana lebte. Das Skelett zeige zudem Ähnlichkeiten mit dem afrikanischen Giraffatitan, einem Brachiosauriden aus Tansania. Andere Merkmale, insbesondere an seinen Rückenwirbeln, ähneln dagegen Diplodocus und seinen nächsten Verwandten aus Nordamerika.  Mehr erfahren…