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Versunkene Landschaft der Nordsee war früher bewaldet und lebensfreundlicher als gedacht.

Verlorene Welt: Das heute von der Nordsee überflutete Doggerland war schon während der Eiszeit ein Refugium für Mensch und Tier – Jahrtausende früher als gedacht. Denn schon vor 16.000 Jahren gab es im Süden Doggerlands wildreiche Laubwälder aus Eiche, Ulme, Erle und Hasel, wie Analysen von Sediment-DNA und Pollen verraten. Zu dieser Zeit waren die umliegenden Landflächen noch unwirtliche Kältesteppen.

Dort, wo heute die Nordsee liegt, erstreckte sich einst eine fruchtbare, von Flüssen durchzogene Landschaft: Doggerland. Vom Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren bis zu ihrem Untergang vor rund 8.000 Jahren verband diese verlorene Welt England mit dem europäischen Festland. Funde von bearbeiteten Tierknochen und Geweihen legen nahe, dass diese fruchtbare Landschaft damals von Menschen bewohnt war.  Mehr erfahren…