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Die Stadtwerke Prenzlau haben ein uraltes Thermalwasser-Reservoir in fast einem Kilometer Tiefe angebohrt. Ab 2027 soll hier Geothermie bis zu 64 Prozent des städtischen Fernwärmebedarfs decken.

Mitten in der Stadt Prenzlau steht seit einigen Wochen ein 40 Meter hoher Bohrturm. Vor wenigen Tagen erreichte der Bohrkopf in exakt 983 Metern Tiefe die salzhaltige Sandsteinschicht eines vor 200 Millionen Jahren entstandenen „Urmeers“. Das 44 Grad warme Wasser soll künftig gepumpt, über Wärmepumpen auf 80 Grad aufgeheizt und ins Fernwärmenetz eingespeist werden. Ab 2027 soll diese Erdwärme rund zwei Drittel des Fernwärmebedarfs in Prenzlau decken.

„Wir sind angekommen, wo wir hinwollen“, sagt Harald Jahnke, Geschäftsführer der Stadtwerke Prenzlau, dem Branchenmedium ZfK“.

Prenzlau startet neues Geothermie-Projekt mit DDR-Bohrung.

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