von Marc Szeglat.
Künstliche Intelligenz hört dem Vulkan zu: Wie maschinelles Lernen die Überwachung des Stromboli revolutioniert
Vulkane sprechen – allerdings in einer Sprache, die nur wenige verstehen. Tiefe, langsame Erschütterungen, sogenannte Very-Long-Period-Signale (VLP), entstehen, wenn große Gasblasen im Magma aufsteigen und im Förderschlot eines Vulkans zerplatzen. Diese Signale gelten als wertvolle Hinweise auf das innere „Atmen“ eines Vulkans und können Vorboten gefährlicher Aktivitätsphasen sein. Doch ihre Auswertung ist aufwendig, zeitintensiv und bislang stark von menschlicher Expertise abhängig. Eine neue INGV-Studie, veröffentlicht in Scientific Reports, zeigt nun, wie künstliche Intelligenz diese Aufgabe übernehmen und die Vulkanüberwachung entscheidend verbessern kann. Mehr erfahren…
