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DGGV Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung

Die Deutsche Geologische Gesellschaft – Geologische Vereinigung (DGGV) ist eine internationale, nicht auf Gewinn ausgerichtete Organisation in den Geowissenschaften mit mehr als 3.600 Mitgliedern aus mehr als 64 Ländern. Die Mission der DGGV ist die Förderung der Geowissenschaften in Forschung und Lehre, in Wirtschaft und Verwaltung sowie die Veröffentlichung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

Die Gesellschaft wird von einem Präsidium, dem Vorstand sowie einem Beirat vertreten; die Interessen der studentischen Mitglieder nimmt ein studentisches Beiratsmitglied wahr.
Hervorragende Leistungen in der Forschung sowie in der Kommunikation wissenschaftlicher Erkenntnisse zeichnet die DGGV mit verschiedenen Ehrungen und Preisen aus.
Mit dem Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler (BDG) ist die DGGV durch eine Kooperationsvereinbarung verbunden. Die DGGV ist affiliiertes Mitglied der International Union of Geological Sciences (IUGS) sowie assoziiert mit der Geological Society of America (GSA).

Die DGGV ist daneben eine der vier Trägergesellschaften des Dachverbandes der Geowissenschaften (DVGeo). Der DVGeo stellt eine übergreifende geowissenschaftliche Vereinigung dar, deren Ziel  die Förderung der Geowissenschaften und deren Anwendung in der Ausbildung, deren Vertretung in Politik und Gesellschaft sowie der Transfer von Wissen ist. Er wurde am 3. September 2015 in Berlin von den vier großen geowissenschaftlichen Vereinigungen in Deutschland, DGG, DGGV, DMG und PalGes gegründet. Als assoziiertes Mitglied wurde die DTTG aufgenommen.


Russian scientific community towards agression on Ukraine

Rundbrief von Jan Środoń / Institute of Geological Sciences, Polish Academy of Sciences

Jan Środoń hat in Polen eine umfangreiche Aktivität zur Aufnahme von Flüchtlingen und befreundeten Wissenschaftlern der Ukraine eingeleitet und dabei nicht die Freunde in Russland vergessen von denen wir wissen, dass sie gegen den Krieg sind und z.T. erhebliche Repressionen erleiden.

DGGV Vorstand & Beirat, 18.3.2022
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A Statement to Ukraine on behalf of EuroGeoSurveys.

" In these dark days, EuroGeoSurveys stands with our Ukrainian colleagues, our hearts open. We look with anguish at the terrible cost on Ukrainian and Russian lives, now and to come. Ours is an organization built on trust, freedom, mutual respect. In the spirit of the unity embodied in the collaboration between our Geological Surveys of Europe, we look united toward an end to war, a future where diplomacy prevails, where the integrity of life is valued, and where we look to each other not as enemies, but as brothers and sisters, friends, and colleagues."
EuroGeoSurveys President Prof Dr Ralph Watzel.


 

Wissenschaft soll auch in der Ukraine-Krise verbinden

25.02.2022 Die vier großen naturwissenschaftlichen Gesellschaften sind tief bestürzt über die kriegerische Gewalt, die anstelle friedlichen Ausgleich und Kooperation zu suchen, Menschenleben vernichtet, Selbstbestimmung ignoriert und Zusammenarbeit zerstört. Unsere Sorge und unsere Solidarität gelten der ukrainischen Bevölkerung und allen anderen Leidtragenden dieses Krieges, dessen sofortiges Ende wir fordern. Mehr erfahren...


UNICA Steinbruch

Eine Aktion zum 175. Geburtstag der DGGV im Jahre 2023! Die Reise zu Deutschlands schönsten Geotopen - digital und dreidimensional - geht weiter:

Geboren aus Feuer und Wasser

Unruhige Erde: Plattentektonik

Unser Planet ist im Inneren schalenförmig aufgebaut. Dabei nehmen Dichte und Temperatur von außen nach innen zu. Im inneren Kern wird sie auf 6000 Grad geschätzt. Der innere (feste) und äußere (flüssige) Kern besteht aus Eisen und Nickel. Der Erdmantel (bis 2900 km Tiefe) ist fest, aber zähplastisch und in sehr langsamer Bewegung. Etwas heißeres Material geringerer Dichte an der Grenze zum Kern steigt auf, um nach Abkühlung mit höherer Dichte wieder abzusinken (Mantelkonvektion). Die Lavalampe veranschaulicht dieses Verhalten. Die Erdkruste und der oberste Bereich des Mantels bilden durchschnittlich 100 km dicke starre Lithosphärenplatten, die wie Eisschollen auf dem dichteren Mantelmaterial „schwimmen“. Angetrieben durch die Mantelkonvektion bewegen sich diese Platten mit ihren Kontinenten mit einer Geschwindigkeit von einigen cm pro Jahr. Dieses Konzept der Plattentektonik wurde bereits 1915 von Alfred Wegener entwickelt. Erst ab 1960 wurde diese Theorie durch die Entdeckung der Spreizung der Ozeanböden bestätigt.
Mehr Infos unter http://digitalgeology.de // 30 Geotope

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