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Fossil des Ichthyosauriers Stenopterygius quadriscissus im Karlsruher Museum für Naturkunde. Bild: Wikimedia/ghedoghedo/CC BY-SA 4.0

Gut isoliert im jurassischen Ozean

Die Anzeichen verdichten sich immer mehr, dass zumindest manche der Reptilien aus der Dinosaurierzeit warmblütig waren. Ein internationales Forscherteam hat in einem Ichthyosaurier-Fossil aus dem Steinbruch Holzmaden direkt unter der Haut Speck gefunden, wie er auch bei heutigen Walen und Robben vorkommt. Die Forscher veröffentlichten ihre Ergebnisse in "Nature".

Den heutigen Meeressäugern dient das Fettgewebe zur Isolierung, damit sie ihre Körpertemperatur auch in den kältesten Regionen der Weltmeere aufrechterhalten können. Ichthyosaurier ähneln rein äußerlich Delfinen und Tümmlern, waren allerdings Reptilien. Dass sie warmblütig sind, vermutet man seit Jahrzehnten, zumal man bereits Fossilien fand, die darauf hindeuten, dass sie lebendgebärend waren. "Wir allerdings haben zum ersten Mal direkte chemische Hinweise auf die Warmblütigkeit von Ichthyosauriern gefunden", betont Co-Autorin Mary Schweitzer, Professorin für Biologie an der North Carolina State University in Raleigh. Mehr erfahren...

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