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Prof. Dr. Ulrike Herzschuh erhält vom Europäischen Forschungsrat drei Millionen Euro für ihr Projekt „plantExtinct“.

In den kommenden fünf Jahren kann sich Ulrike Herzschuh verstärkt mit dem Aussterben von Pflanzen-Arten befassen und dafür neue Methoden und Modelle entwickeln. Die Forscherin vom Alfred-Wegener-Institut in Potsdam erhält einen renommierten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Diese Auszeichnung soll bahnbrechende und risikoreiche Forschung unterstützen, die neue wissenschaftliche Wege eröffnen könnte. Ihr Projekt „plantExtinct“ wird mit drei Millionen Euro gefördert.

Am Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.000 Jahren brach die Tundra-Steppe zusammen und die größten Tiere, die so genannte Megafauna, verschwanden. Es wurden jedoch keine Aussterbefälle bei Pflanzen verzeichnet. Dieses Phänomen wird als Aussterbe-Paradoxon bezeichnet und beschäftigt Wissenschaftler:innen seit langem – auch Prof. Dr. Ulrike Herzschuh vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI). Herzschuh leitet die Forschungsgruppe Polare Terrestrische Umweltsysteme am AWI-Standort Potsdam und ist gemeinsam berufene Professorin mit der Uni Potsdam.  Mehr erfahren…