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Der Europäische Forschungsrat fördert ein internationales Projekt, das den Abfluss von Schmelzwasser am grönländischen Eisschild und die Rolle von Firn dabei untersucht.
Der oberste Teil des Grönländischen Eisschildes besteht an den meisten Stellen aus Firn – einer Art komprimierter Schnee mit unzähligen Lufteinschlüssen. Wenn im Sommer Schnee und Eis schmelzen, saugt dieser einen Großteil des Schmelzwassers auf wie ein Schwamm und schützt so die Eismassen unter ihm. Mit dem Anstieg der arktischen Temperaturen entsteht immer mehr Schmelzwasser, das in den Firn einsickern kann. Wie genau diese Veränderungen aussehen und – noch wichtiger – wie sie sich auf den gesamten grönländischen Eisschild auswirken, ist bisher noch nicht ausreichend verstanden. Ein internationales Team von Forschenden des Alfred-Wegener-Instituts, des Geologischen Diensts von Dänemark und Grönland sowie den Universitäten Fribourg und Utrecht will diese Wissenslücke nun im Projekt „FirnMelt“ schließen. Der europäische Forschungsrat ERC unterstützt das Vorhaben mit dem renommierten Synergy Grant in Höhe von 13 Millionen Euro. Mehr erfahren….