Was wir bislang wissen
Um 1:24 Uhr MESZ ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 8,8 vor der Ostküste der russischen Halbinsel Kamtschatka. Es ist das stärkste Beben weltweit seit 2011. Für den Pazifik wurde eine Tsunami-Warnung ausgesprochen. Erste Wellen haben Hawaii erreicht. In US-Medien wurde von einer maximalen Wellenhöhe von einem Meter in Hawaii und an der Westküste der USA berichtet. Für Japan wurde eine Tsunami-Warnung mit ca. drei Metern erwarteter Wellenhöhe ausgesprochen. Mittlerweile sind die Tsunami-Warnungen laut Medienberichten in zahlreichen Ländern aufgehoben.
Der Erdbebenherd liegt nach Angaben des GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in 21 Kilometern Tiefe.
Die Verteilung der Nachbeben deutet daraufhin, dass die Bruchzone eine Länge von etwa 500 Kilometern hat.
Die Erdbebenwellen wurden auch an der GEOFON-Station des GFZ in Rüdersdorf aufgezeichnet (s. Abbildung). Dort bewegte sich der Boden um rund sechs Millimeter – zwei Millimeter Hebung und vier Millimeter Senkung. Mehr erfahren…
