Skip to main content

Das Erdbeben der Stärke 7,7 in Myanmar am 28. März 2025 führte zu mehr als 3.800 Todesopfern und verursachte weitreichende Zerstörungen. Es kam sogar zu starken Erschütterungen und einem Gebäudeeinsturz im mehr als 1000 Kilometer entfernten Bangkok. Eine erste Analyse kurz nach dem Erdbeben hatte bereits auf die ungewöhnlich hohe Bruchgeschwindigkeit hingewiesen, die als Supershear-Bruch bekannt ist. Die aktuelle Studie von Felipe Vera vom GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung und einem internationalen Team von Koautor:innen bestätigt diese Erkenntnis und kombiniert mehrere Methoden, um weitere Erkenntnisse über den Bruchprozess dieses Erdbebens zu gewinnen. Demnach war das Myanmar-Beben das mit der höchsten Bruchgeschwindigkeit weltweit seit mehr als 20 Jahren. Die Studie ist soeben in der Fachzeitschrift The Seismic Record erschienen.  Mehr erfahren…