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Die Erde ist von 2001 bis 2024 dunkler geworden, zumindest von oben betrachtet, denn sie reflektiert weniger Sonnenlicht. Diese Entwicklung ist auf der Nordhalbkugel stärker ausgeprägt als im Süden, wie die Auswertung von Satellitendaten zeigt. Zu den Ursachen zählen schmelzendes Meereis und geringere Schneebedeckung.
Generell gewinne die Südhalbkugel im Durchschnitt Strahlungsenergie an der Obergrenze der Atmosphäre hinzu, während es auf der Nordhalbkugel einen Nettoverlust gebe, schreibt ein Forschungsteam um Norman Loeb vom NASA Langley Research Center im Fachjournal „Proceedings of the National Academy of Sciences“ („PNAS“). Frühere Studien ergaben allerdings, dass dieses Ungleichgewicht in der Bilanz durch atmosphärische und ozeanische Zirkulationen ausgeglichen wird, die Energie über den Äquator von der Süd- zur Nordhalbkugel transportieren.  Mehr erfahren…https://science.orf.at/stories/3232232/