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European Research Council fördert Potsdamer AWI-Forscher

By 21. Dezember 2017Juli 6th, 2022No Comments

ERC-Nachwuchsgruppe – Projekt SPACE: Neuartige Perspektive auf räumlich-zeitliche Struktur von Klimaänderungen

Wie hängen das globale Klima und regionale Schwankungen von Temperaturen und Niederschlägen zusammen? Auf welche Bandbreite der Schwankungen müssen wir uns einstellen? Um diesen Fragen nachzugehen, erhält Dr. Thomas Laepple in den kommenden fünf Jahren vom European Research Council (ERC) 1,5 Millionen Euro für seine Nachwuchsgruppe SPACE. Mit einem fünfköpfigen Team wird der Klimawissenschaftler vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) in Potsdam aktuelle Beobachtungen mit der Analyse von Klimaarchiven kombinieren.
„In SPACE geht es darum, dieses Wissen aus den Beobachtungsdaten und Klimaarchiven zusammenzusetzen, um daraus die örtlichen Muster (SPACE) zu bestimmen“, sagt Thomas Laepple. Sein Team entwickelt zunächst die Methoden weiter und analysiert beispielsweise Sedimentkerne, die dicht nebeneinander genommen wurden, um lokale Effekte besser korrigieren zu können. Anschließend werden die Wissenschaftler mit modernen Klimadaten von Wetterstationen und mit Hilfe von Klimamodellen an schnellen Schwankungen im Bereich von einem bis zehn Jahren forschen. „Dann tasten wir uns zurück in der Zeit bis zu 1.000 und 10.000 Jahre, wo die Daten aus Sedimenten, Korallen und Eis spärlicher werden. Danach geht es in Klimazustände die kälter (letztes Glaziales Maximum  – vor 21.000 bis 18.000 Jahren) oder wärmer (letzte Warmzeit – vor 128.000 bis 117.000 Jahren) waren als heute, um die Abhängigkeit der Schwankungen von dem mittleren Klimazustand zu bestimmen“, erläutert Thomas Laepple sein Vorgehen. Mehr erfahren…