Inhalt

Geopark Vulkaneifel

Die Vulkaneifel ist bekannt für ihre Maare, durch vulkanische Wasserdampfexplosionen geschaffene Krater. Der Mundartbegriff „Maar“ stammt aus der Region des Geoparks und ist heute die in fast allen Sprachen weltweit übliche Bezeichnung für diese Art von Vulkanen. In einem Gebiet von etwa 30 mal 55 Kilometer finden sich rund 350 große und kleine Eruptionszentren. Die meisten sind Schlackenkegel mit und ohne Lavastrom. 75 sind aber Maarvulkane, von denen heute zwölf noch einen Maarsee enthalten – die „Augen der Eifel“.

Zuletzt brach vor 10.900 Jahren das Ulmener Maar aus, Deutschlands jüngster Vulkan. Die Erde unter der Vulkaneifel ist immer noch in Bewegung – derzeit hat der Vulkanismus aber eine Ruhepause eingelegt.

Darüber hinaus bietet die Vulkaneifel auch Fossilien von Weltrang, wie das Eckfelder Urpferdchen, die älteste bisher bekannte Honigbiene oder die fossilen Riffwelten der Gerolsteiner Dolomiten. Vier Geo-Infozentren, zahlreiche Wanderwege und Fahrradtouren erläutern und führen den Besucher zu mehr als 400 gekennzeichneten geologisch, landschaftlichen und auch kulturell bedeutsamen Punkten.

Der besondere Wert der Vulkaneifel wurde erkannt und ist dokumentiert durch die Ernennung zum Naturpark, Nationalem Geopark sowie zum UNESCO Global Geopark, worauf die Region besonders stolz ist. Denn damit ist sie Teil des internationalen Netzwerkes der globalen Geoparks welches derzeit 147 Geoparks umfasst.

Die konsequente und engagierte Umsetzung der Geopark-Idee trägt Früchte. Gute Indizien sind die Entwicklung der touristischen Kennzahlen sowie die rasante Zunahme des geotouristischen Angebots.

Naturpark und UNESCO Global Geopark Vulkaneifel
Mainzer Straße 25, 54550 Daun

Mehr erfahren...

>> Zurück zur Übersicht

 

Kontextspalte

Kontakt

Dr. Henning Zellmer
Leiter der FS Geotope und Geoparks
Geschäftsstelle Geopark Harz,
Braunschweiger Land/Ostfalen
Wasserburg Niedernhof 6
D-38154 Koenigslutter am Elm

T +49 5353 913235
F +49 5353 9109505

Saurierfährten

Saurierfährten in einem Naturwerksteinbruch in den Bückebergen (Foto: H.-Gerd Röhling)