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Ein internationales Forschungsteam unter Leitung eines Geologen der Universität Greifswald hat außergewöhnlich gut erhaltene Fossilien von Riffkorallen aus dem subtropischen Meer der Zentralen Paratethys untersucht, um deren Widerstandskraft gegenüber Ozeanerwärmung und Versauerung während des mittleren Miozäns vor etwa 16 bis 13 Millionen Jahren zu analysieren. Diese Zeit war geprägt von erhöhtem CO₂-Gehalt in der Atmosphäre und einem global wärmeren Klima – vergleichbar mit Szenarien, die für die Zukunft unseres Planeten prognostiziert werden.
Die Forschenden der Universitäten Greifswald, Leipzig und Mainz sowie aus Mexiko konnten in einer kürzlich bei Communications Earth & Environment erschienenen Publikation anhand saisonaler Wachstumsaufzeichnungen rekonstruieren, wie die fossilen Korallen während des mittleren Miozäns auf Umweltveränderungen reagierten.  Mehr erfahren…