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Ein Forschungsprojekt der Montanuniversität Leoben und EVN soll die Verteilung von Geothermielagerstätten im südlichen Wiener Becken erfolgreich prognostizieren und so einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Wärmeversorgung leisten.

Die Tiefengeothermie ist eine der vielversprechendsten Zukunftstechnologien zur Dekarbonisierung des Wärmesektors in Österreich. Aktuelle Großprojekte wie z.B. in Wien oder dem Großraum München machen es vor – nun soll auch im Süden Wiens das Nutzungspotential erforscht und dringend benötigte Vorarbeit für die erfolgreiche Umsetzung von Geothermieprojekten geleistet werden.

Eine der Herausforderungen beim Ausbau der Tiefengeothermie als CO2-neutrale Wärmequelle ist die Unsicherheit, ob geeignete Thermalwasservorkommen im Untergrund vorliegen. Damit einher gehen hohe Investitionskosten in der Startphase eines Projekts. Ähnlich zu Öl- und Gaslagerstätten sind auch für die Hydrothermie, also die Produktion von warmem Tiefenwasser z.B. zur Versorgung von Fernwärmenetzen, entsprechende geologische Voraussetzungen nötig. Während das zentrale und nördliche Wiener Becken durch die langjährige Öl- und Gasexploration gut untersucht ist, liegen im südlichen Wiener Becken weniger Daten vor.  Mehr erfahren…