Skip to main content

Bausteine des Altenberger Doms

Vor 800 Jahren erreichte die Vision eines neuen, revolutionären Baustils das Rheinland und das Bergische Land. Aus der Magie des Lichts und der Steine entstanden die Tempel der Gotik. In Altenberg und Schloss Burg gründeten die genialen Baumeister auf soliden „Grauwacke“-Fundamenten. Der Geologe Randolf Link zeigt die Grauwacke in einem einmaligen Naturdenkmal und Geotop aus der Zeit, als die Wellen des Devonischen Meeres ihre Spuren im Stein formten.
Aus den Rohstoffen der Klosterlandschaft entstanden die Werk-, Dicht- und Klebstoffe aus Sand, Ton, Kalk, Eisen und Blei nach römischen Rezepten und Anleitungen. Sie sollten dafür sorgen, dass die Bauwerke den Naturgewalten und teuflischen Mächten trotzen. Als perfekter Basisstein wurde der Trachyt aus dem Siebengebirge auf Wasserwegen herangeschafft. Die Steinbrüche gehörten dem Erzbischof von Köln, mit dem das Bergische Grafenhaus verwandtschaftlich und freundschaftlich verbunden war. Die nie gefundenen Grundsteine zum Kölner und Altenberger Dom legten dann auch die Mächtigen des Rheinlands gemeinsam. Der Rundgang um den Altenberger Dom wird zur spannenden Suche nach den Baumaterialien, Werkzeugen und Kunstwerken des Hochmittelalters.

Kosten: 8 €

Anmeldung: erbeten, unter LuGeV@web.de oder +49 2207 912884

Details

Kategorie
Geologisch geführte Wanderung
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Landkreis
Rheinisch-Bergischer Kreis
Ort
ODENTHAL-ALTENBERG
Datum
20.09.2026
Zeit
10:00 bis 12:30 Uhr
Treffpunkt
Barocker Torbogen, gegenüber des Domeingangs
Veranstalter
Landschaft und Geschichte e.V.
Veranstalter-Adresse
Dipl.-Geol. Randolf Link • Landschaft und Geschichte e.V. • 51519 Odenthal • Michaelshöhe 39 • E-Mail: LuGeV@web.de • www.LuGeV.de
Kontaktperson
Randolf Link
Telefon
+49 2207 912884
E-Mail
geotope@gd.nrw.de
Koordinaten
51.0553367, 7.1316463