Skip to main content

Bausteine des Altenberger Doms

Vor 750 Jahren wurde der Grundstein für den Altenberger Dom gelegt und die Baumeister
beschäftigten sich intensiv mit den zu verwendenden Steinen. Die Zisterzienser sorgten für
geeigneten Baugrund, Gewinnung und Transport der Steine und schließlich den meisterhaften
Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Material. Besonders in der frühen Zeit des 1133
gegründeten Klosters Altenberg nutzten die Zisterzienser die typische Bergische Grauwacke als
Baustein. Dazu legten sie rund um Altenberg mehrere Steinbrüche an.

Der Rundgang im ehemaligen Klosterbereich wird zur spannenden Spurensuche in der
Kulturlandschaft, in Steinbrüchen und an Bau- und Kunstwerken. Höhepunkt der Führung ist ein
im Bergischen Land einmaliges Naturdenkmal und Geotop aus der Zeit, als die Wellen des
devonischen Meeres die Landschaft geformt haben. Der Wellengang des devonischen Meeres
hinterließ in Strandnähe auf dem Meeresboden charakteristische Spuren in Form von Rippeln.
Einmalig sind die Spuren, die dann die Austrocknung dieses Strandbereichs hinterlassen hat.
Bei der Entwässerung des Strandes tritt eine Volumenreduzierung auf, die als Schrumpfung
bezeichnet wird. Besonders augenfällig wird die Schrumpfung durch Bildung von
Schrumpfungs- oder Trockenrissen, die ebenfalls fossil überliefert wurden. Diese Rissbildung
erfolgt durch Zusammenziehen der Schichtoberfläche und ist polygonal angeordnet.

Kosten: 8 €

Anmeldung: erbeten, unter LuGeV@web.de oder +49 2207 912884

Details

Kategorie
Geologisch geführte Wanderung
Bundesland
Nordrhein-Westfalen
Landkreis
Rheinisch-Bergischer Kreis
Ort
Odenthal-Altenberg
Datum
21.09.2025
Zeit
10:00 bis 12:30 Uhr
Treffpunkt
Barocker Torbogen, neben dem Altenberger Hof
Veranstalter
Landschaft und Geschichte e.V.
Veranstalter-Adresse
Landschaft und Geschichte e.V. • 51519 Odenthal • Michaelshöhe 39
Kontaktperson
Dipl.-Geol. Randolf Link • E-Mail: LuGeV@web.de • www.LuGeV.de
Telefon
+49 2207 912884
E-Mail
geotope@gd.nrw.de
Koordinaten
51.0553367, 7.1316463